Das gemeinsame Gebet hilft, Trauer und Schmerz in Worte zu fassen. Im Gebet für den Verstorbenen kommt unsere christliche Auferstehungshoffnung zum tragen. Sie gibt Trost und lässt die Verbindung über den Tod hinaus ahnen.

Nachdem acht Personen aus der Pfarreiengemeinschaft Dietkirch an einer Fortbildung zu neuen Formen des Abschiedsgebetes teilgenommen haben, wird ab September 2019 als Alternative zum bekannten Sterberosenkranz die Andacht zum Totengedenken angeboten. Mit ihr kann in Form von Texten, Bildern und Liedern auch auf die individuelle Situation der Angehörigen und des Verstorbenen eingegangen werden.

Bei einem Todesfall nehmen die Angehörigen zuerst Kontakt mit der Mesnerin / dem Mesner vor Ort auf. Diese sind auch für die verschiedenen Formen des Abschiedsgebetes Ansprechpartner/innen.

In den Tagen zwischen Tod und Bestattung können der Sterberosenkranz oder die Andacht zum Totengedenken gewählt werden. Der Zeitpunkt dafür wird mit den Mesner/innen vor Ort in Absprache mit den Ansprechpartnern für das Abschiedsgebet vereinbart. Unmittelbar vor der Bestattung kann ein Sterberosenkranz gebetet werden (eine Andacht ist an dieser Stelle nicht sinnvoll).

Wir freuen uns, dass wir durch die Qualifizierung von Ehrenamtlichen unser religiöses Angebot im Todesfall erweitern können.

Vergelt’s Gott allen, die sich so auf wertvolle Weise
an der Seelsorge in der Pfarreiengemeinschaft beteiligen!

Im Namen aller Hauptamtlichen

Pfarrer Ralf Putz und Gemeindereferentin Gabi Kögel-Schütz

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